Sportstrafrecht

Beim Sport geht es längst um mehr als um ein rein sportliches Kräftemessen. Er ist zu einem großen und bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Es geht um viel Geld, und die Versuchung ist groß, sich in unlauterer Weise einen Vorteil zu verschaffen. Daneben gibt es Kräfte von außen, die an den hohen Umsätzen in unlauterer Weise partizipieren wollen und sich dabei die Unberechenbarkeit sportlicher Entscheidungen zu nutze machen - man denke nur an die diversen, erst teilweise juristisch aufgearbeiteten "Wettskandale".


Auch das Thema Doping hat eine strafrechtliche Dimension.


Staatsanwaltschaften scheuen heute nicht mehr davor zurück, in der Öffentlichkeit stehende Spieler und Funktionäre wegen eines vermeintlich strafrechtswidrigen Verhaltens in die Öffentlichkeit zu zerren und anzuklagen. Nur Strafverteidiger, die sich der besonderen Situation bewusst sind, in der  sich ein mit einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren konfrontierter Sportler befindet, sind in der Lage, eine adäquate Verteidigung zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Berücksichtigung außerstrafrechtlicher Aspekte - Rufschädigungen und Vorverurteilungen durch die Presse ist hier mit besonderer Vehemenz entgegenzutreten, um dem Mandanten - unabhängig vom Ausgang des Strafverfahrens - die Möglichkeit zu erhalten, seinen Beruf auch in Zukunft noch auszuüben.


Eine strafrechtliche Verantwortlichkeit kann schließlich auch die Führung von Sportvereinen betreffen - etwa im Zusammenhang mit der Erfüllung vermögensrechtlicher oder steuerlicher Pflichten (z.B. bei Spielertransfers).

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